Schnitzeljagd in Steinenberg am 18.05.2020!

Am 18.05.2020 möchten wir Euch auf eine kleine Schnitzeljagd schicken. Diese könnt ihr zum Beispiel mit Mama oder Papa machen. Ihr habt von 14:00 – 18:00 Uhr Zeit.

Die Jungschar-Schnitzeljagd startet an unserem Gemeindehaus vor der Eingangstür. Vor Ort findest du immer ein Rätsel und ein Bild. Zu erst versuchst du das Rätsel zu lösen. Danach gehst du zum nächsten Ort, derauf dem Bild zu erkennen ist. Auch bei den anderen Stationen sind immer Bilder und Rätsel versteckt.

Um an der Schnitzeljagd teilzunehmen brauchst du einen Stift, den du von zu Hause mitbringst.

 

Viel Spaß beim Suchen und Rätseln!

 

Liebe Jungscharkinder,

wie geht es euch? Was hast du in der letzten Woche gemacht? Mit dieser Frage starten wir meinstens unsere Jungscharstunde.  Ich vermisse es gerade sehr, dass wir uns nicht erzählen können, was wir am Wochenende erlebt haben. Manchmal gibt es sogar Tage, da fühle ich mich ganz allein und einsam. Vielleicht kennst du das auch bei dir? Das sind dann solche Tage, wenn dein Freund oder deine Freundin keine Zeit haben und unsere Eltern arbeiten müssen. Dann hat man doch meistens richtig schlecht Laune und ziemlich dolle Langweile.

So fühle ich mich auch an diesen Tagen von Corona. Einsam und alleine. Aber ich weiß auch, dass Gott mich nicht alleine lässt. Er ist immer für mich da. Am Tag und in der Nacht. Egal zu welcher Uhrzeit, ich darf immer zu Gott kommen- er freut sich sehr auf mich!

Heute in unserer Geschichte, fällt es Michael auch nicht einfach alleine zu sein. In der damaligen Zeit, in der Jesus gelebt hatte, war es für Kinder nicht immer einfach. Das wurde auch dem Michael immer wieder gesagt. "Sei bitte ruhig, wenn wir uns unterhalten!", oder "geh am besten nach draußen zum Spielen, sonst machst du hier noch alles schmutzig." Heute ist mal wieder so ein Tag und Michael muss draußen spielen, weil er drinnen zu laut war. Michael macht sich nun auf den Weg zum Dorfplatz, da er dort nachschauen will, ob noch andere Kinder draußen sind. Als er sich auf den Weg macht, sieht er plötzlich eine große Menschenmege. Neugierig geht er etwäs näher ran. Einige Männer diskutieren mit einem fremden Mann. "Wer ist denn das?", fragte er ein anderes Kind, der sich das Ganze auch aus der Ferne anschaut. "Das ist Jesus! Hast du denn noch gar nichts von ihm gehört?" Michael hatte schon seit Wochen was von dem Jesus gehört. Die Erwachsenen erzählten von ihm, dass er viele Kranke heilte. Als die Männer die Diskusion beendeten,  spricht auf einmal einer von den Männern Michael an: " Was willst denn du hier? Mach, dass du verschwindest. Jesus muss sich erstmal ausruhen und außerdem hat er wichtigeres zu tun, als sich mit Dir herum zu Ägern!  Enttäuscht will Michael gerade umdrehen und gehen, da drehte sich Jesus zu ihm um und schaute ihn direkt in die Augen und lächelt. Da sagt Jesus: "Lasst den Jungen zu mir kommen und versperrt ihm nicht den Weg. Ich habe den ganzen Nachmittag mit den Männern gesprochen, aber ich sage euch, den Kindern gehört das ganze Himmelreich." Nun darf Michael zu Jesus kommen. Jesus bereitet seine Arme aus und nimmt Michael auf seinen Schoss. Es machte sogar den Eindruck, dass Jesus sich darüber freuen würde, dass Michael bei ihm ist. Michael fühlt sich sehr wohl bei Jesus, weil er merkt, dass Jesus ihn wirklich gern hat. "Komisch, dabei kennt er mich doch gar nicht", denkt er sich. Nach einer kleinen Weile traut sich Michael sogar Jesus eine Frage zu stellen. "Was hast du eigentlich damit gemeint, als du gesagt hast, dass den Kinder den Himmel gehört?" Da grinst Jesus noch ein bisschen breiter und antwortet darauf: "Weißt du die Erwachsenen versuchen immer alles zu verstehen. Aber Gott ist oft ganz anders als sie denken und das macht es den Erwachsenen sehr schwer zu verstehen. Dabei will Gott uns nur mit Liebe  beschenken und wünscht sich, dass sie sich darüber freuen. Und sich darüber freuen, dass können die Kinder einfach viel, viel besser!" 

Liebe Kinder,

letztes Mal haben wir darüber gestaunt, wie schön Gott alles gemacht hat. Ich finde, dass seine Schöpfung die Note 1 verdient hat. An einem Geschöpf hat er mit besonders viel Liebe gearbeitet, weil es ihm besonders wichtig war. Welches Geschöpf ist es wohl? Was denkt du? Vielleicht die Giraffe oder der Hase? Oder der Fisch?

  Die richtige Lösung ist: Der "Mensch" ist Gottes besondere Schöpfung. Wir sind anders, als die Tiere. Und warum ist das so? Wir können mit Gott reden (=beten), können an Gott denken, über ihn nachdenken, können Gott vertrauen, auf ihn hören und tun, was er uns in der Bibel sagt- oder wir können sagen: "Nein, ich will nichts von ihm wissen!"

Für die ersten Mensche damals, Adam und Eva hießen sie, war klar: Natürlich wollen wir zu Gott gehören und tun, was er uns sagt! Schließlich hat er uns doch geschaffen, und was noch wichtiger ist: Er hat uns lieb!

In der Bibel geht es aber auch noch weiter: Gott hat die Menschen nicht nur mit besonders viel Liebe erschaffen, sondern ihnen sogar einen Auftrag gegeben. Adam durfte als erstes allen Tieren einen Namen geben. Das muss eine sehr spannenden Aufgabe gewesen sein. Und Gott gab uns Menschen auch eine große Aufgabe: Wir sollen über Gottes Werk, also über die Pflanzen und Tiere und auf die ganze Erde aufpassen. Was bedeutet das wohl? Manche meinen, es heißt, dasss man nun mit der Erden, den Pflanzen und Tieren machen kann, was man will. Aber das ist ganz falsch. Es bedeutet gut aufzupassen, auf Gottes Schöpfung, sie zu schützen und zu bewahren. Natürlich kann keiner auf die ganze Erde acht geben, aber jeder da, wo er wohnt. Wie zum Beispiel bei Adam und Eva. Ihnen vetraute Gott ein wunderschönes Stück Erde an. Ein prächtiger Garten war das. Für den sollten sie verantwortlich sein. "Bebaut und bewahrt ihn, den Garten Eden", sagte Gott. "Er soll euch gehören mit allem was darin wächst!"

Und genau das wünscht sie Gott auch von uns. Er schenkt uns ein Stück Erde, wo wir leben können. Und er wünscht sich von uns, dass wir auf die Natur aufpassen. Hast du eine Idee, wie wir das tun können? Schreib uns doch mal deine Ideen oder halte sie mit Fotos fest. (Dort können deine Eltern sie hinschicken/ Mail: wiebke.hankendontospamme@gowaway.ejw-schorndorf.de)

Wir freuen uns auf deine Ideen, dein Jungscharteam!