Herzlich willkommen in der Evangelischen Kirchengemeinde Steinenberg

Petruskirche

Schön, dass Sie bei uns vorbeischauen!
 
1.500 Gemeindemitglieder, ca. 80 ehrenamtlich und 4 angestellte Mitarbeitende, verschiedene Gruppen und Kreise für unterschiedliche Altersgruppen  - das ist, kurz zusammengefasst, die Kirchengemeinde Steinenberg  
 
 Auf diesen Internetseiten finden Sie die wichtigsten Informationen über unsere Kirchengemeinde. Wir haben Ansprechpartner, Gottesdienstzeiten, verschiedene Angebote und aktuelle Neuigkeiten für Sie zusammengestellt

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Stöbern.

Ihre Kirchengemeinde Steinenberg

Stefan Nemesch, Pfarrer

 

Anschrift:
 
Evangelisches Pfarramt Steinenberg
Pfarrer Stefan Nemesch
Kanalstr. 1
73635 Rudersberg-Steinenberg
Telefon: 07183 6427
Telefax: 07183 929526
eMail: Pfarramt.Steinenberg@elkw.de
 
Laienvorsitzende des Kirchengemeinderates
Hannelore Holzwarth
 

 
Bankverbindung:
 
KSK Waiblingen BLZ 602 500 10

Kto Nr. 5 000 287

IBAN DE 23 602 500 100 005 000 287

BIC SOLADES1WBN

 

 

 

Predigt vom Sonntag, 24. Mai - Exaudi

Schriftlesung:
Apostelgeschichte 1 8 Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde. 9 Und als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf, weg vor ihren Augen. 10 Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Gewändern. 11 Die sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht gen Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen. 12 Da kehrten sie nach Jerusalem zurück von dem Berg, der Ölberg heißt und nahe bei Jerusalem liegt, einen Sabbatweg entfernt. 13 Und als sie hineinkamen, stiegen sie hinauf in das Obergemach des Hauses, wo sie sich aufzuhalten pflegten: Petrus, Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon der Zelot und Judas, der Sohn des Jakobus. 14 Diese alle hielten einmütig fest am Gebet samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern.

 

 

Liebe Gemeinde,
haben sie die Schriftlesung noch im Ohr? Jesus war vor den Augen der Jünger durch eine Wolke verdeckt worden. Und seitdem warteten sie auf das, was Jesus ihnen versprochen hatte. Wenn sie so wollen war das eine Ausgangsbeschränkung für die Jünger, selbstgewählt und alternativlos. Da sitzen sie zusammen im Obergemach des Hauses, wo sie immer wieder zusammen gewesen sind, die Jünger, die Brüder Jesus, die Mutter Jesu und einige Frauen. Sie pflegen die Gemeinschaft und sie beten: Vielleicht beten sie Psalm 27, den man im Volk Israel schon immer gebetet hat, wenn man unsicher war, wenn man sich Sorgen gemacht hat, wenn Gott nicht spürbar oder hörbar war; wenn man gefleht hat, dass sich Gott zeigen und helfen, die Not lindern solle. „HERR, höre meine Stimme, wenn ich rufe; sei mir gnädig und antworte mir!“ Sie sitzen zusammen, beten und gehen nicht raus. Können nicht. Wollen nicht. Wie auch? Jesus ist weg. Jedenfalls hat er sich von ihnen verabschiedet. Sie sehen ihn nicht mehr. Sie warten darauf, dass sich erfüllt, was er versprochen hat: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein.“ Diese Kraft von oben ist aber noch nicht gekommen. Also warten sie. Und hoffen. Und vertrauen. Und beten. Sie warten auf die Erfüllung der Zusagen Jesu. 

Glauben heißt: warten -  Wir lernen das seit vielen Wochen. Wir warten. Es fällt uns schwer. Je länger, je mehr. Wir wollen eine Perspektive, am besten ein Datum. Wann ist es – endlich – vorbei? Wann ist es wieder gut, also wie vorher? Wann können die Kinder endlich wieder in die Kita oder in die Schule, wann machen die Geschäfte und Betriebe wieder auf, wann kann ich mich wieder mit Freunden treffen ohne auf Abstandsgebote achten zu müssen.  Wann kriege ich mein altes Leben zurück.  Manche wollen das komplette Ende vom ‚lockdown‘. Je schneller, desto besser. Sie werden ungeduldig. Gehen auf die Straßen und Plätze. Fordern. Kritisieren. Wir wollen nicht mehr warten. Wir wollen alles. Jetzt. Sofort. Das ist unser Recht. Wir sind das Volk. Ungeduld wird laut. Lässt sich nicht zügeln und verhindern. Bricht aus und wird hörbar.

Der heutige Predigttext erzählt von einer Zusage Gottes an sein Volk in schwieriger Zeit. Jeremia 31,31-34 31 Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen, 32 nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern schloss, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägyptenland zu führen, mein Bund, den sie gebrochen haben, ob ich gleich ihr Herr war, spricht der HERR; 33 sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel schließen will nach dieser Zeit, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein. 34 Und es wird keiner den andern noch ein Bruder den andern lehren und sagen: »Erkenne den HERRN«, denn sie sollen mich alle erkennen, beide, Klein und Groß, spricht der HERR; denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nimmermehr gedenken.

„Siehe es kommt die Zeit“ -  Die Menschen aus dem Volk Israel. 600 Jahre vor Christus mussten eine grausame politische Niederlage hinnehmen. Die Stadt Jerusalem war verwüstet. Der Tempel zerstört. Leben findet in der Fremde statt oder in Trümmern. Es gibt keine konkrete Aussicht. Wenig Hoffnung. Vielleicht die Ahnung: wir sind selber schuld, wir haben unserem Gott nicht vertraut, obwohl wir uns immer und immer wieder daran erinnern, wie er geholfen hat. In aussichtsloser Lage. Wie er uns gerettet und befreit hat. Vor einem übermächtigen Feind. Aus Sklaverei und Unterdrückung. Auf einem langen und mühsamen Weg hat er uns durch die Wüste geführt. Er war da und er hat uns begleitet. Aber wir haben uns abgewendet. Darum ist er zornig. Was wir erleben, ist seine Strafe. So das Volk Israel. Wenn der Prophet nun wieder Hoffnung macht und als Wort des Herrn sagt: „Siehe, es kommt die Zeit.“ Dann warten sie. Das ist ihre Geschichte. Das ist ihr Glaube.

Können wir noch warten? Warten, weil wir glauben. Warten, weil wir vertrauen, dass Gott handelt. Als Christen sprechen wir davon, dass der neue Bund in Christus sich erfüllt habe. Bei jedem Abendmahl feiern wir die Gegenwart des Auferstandenen im neuen Bund, hören wir von der Vergebung unserer Sünden, unserer Trennung von Gott und atmen auf. Ja, Gott ist gegenwärtig. Und zugleich ist damit noch nicht alles gesagt und noch nicht alles erfüllt. Wir spüren doch auch als Christen dass wir Fragen haben, nicht wissen wie wir mit vielen umgehen können, wie das alte Gottesvolk damals. Das Leben ist eingeschränkt. Es ist bedroht. Fragen tauchen auf und bedrängen den Glauben. Wo ist Gott? Warum hilft er nicht, jetzt? Sofort? – wir stehen hier neben dem alten Gottesvolk und teilen die Hoffnung, dass Gott unter uns und mit uns handelt und wirkt. „Siehe, es kommt die Zeit.“ Es kommt etwas, das jetzt noch nicht da ist. Es ist keineswegs alles gut. Die großen Zusagen Gottes stehen aus: Vom neuen Himmel und der neuen Erde; von seinem Bund mit seinem Volk Israel und dass Christus eines Tages wiederkommen wird. Bis dahin sind wir ‚Wartenden, leben in Erwartung, dass Gott handelt bei uns und in unserer Welt. Die ungewohnte Situation, in der wir uns seit vielen Wochen befinden und die sicher auch noch lange so bleiben wird, zeigt. Wir warten auf Gottes handeln und eingreifen in diese Welt. Sie lässt mich beten mit den Worten Israels: „HERR, höre meine Stimme, wenn ich rufe; sei mir gnädig und antworte mir!“Auch wir sitzen im „Obergemach“, in der Kirche, um zu beten.  Und doch anders als sonst, in kleiner Zahl und weit auseinander. Mit Mundschutz, dürfen nicht singen und musizieren, wie früher. Dürfen uns nicht begrüßen und verabschieden, wie wir es gerne täten - Sondern warten. Warten, dass kommt, was Gott versprochen hat.Ein Kollege sagte jüngst bei der Pfarrerdienstbesprechung, die wie per Videokonferenz abhielten. Es wäre Zeit dankbar zu sein. Ich kann das für mich unterstreichen – Ich möchte dankbar dafür sein, wie gut es mir geht. Dass ich habe, was ich zum Leben brauche. Dass ich gesund bin und Kontakte zu vielen Menschen möglich sind. Ein anderer Kollege sagte an anderer Stelle: Aber ich vermisse die offene Gemeinschaft. Die volle Kirche. Den gemeinschaftlichen Gesang. Das Singen im Chor. Das Musizieren in der Bläsergruppe. Die Kinder, die fröhlich zum Kindergottesdienst gehen. Das alles geht jetzt nicht. Es gibt kein: Jetzt. Sofort. Wir warten. Ich warte. Das gehört zu dieser Lage dazu. Es gehört zu meinem Glauben dazu. Zu warten. Ab er es ist kein resigniertes Warten, sondern ein hoffnungsvolles, gespanntes Erwarten, was Gott bei uns und mit uns bewirkt. Das Prophetenwort spricht von der Vollendung unserer Zeit und unseres Glaubens, vom Kommen unseres Gottes: „Siehe, es kommt die Zeit dass ich mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben werde. Eines Tages wird sich die Zusage in seiner ganzen Fülle ereignen. Und dann glauben wir nicht nur. Dann sprechen und bekennen wir nicht nur. Dann erleben wir. Dann ist Gottes Nähe nicht bloß in Büchern. Nicht bloß im Kopf und auf den Lippen. Sondern im Herzen. Bis dahin sind und bleiben wir Wartende, die im Blick auf ihr Leben täglich auf Gottes Wort, auf Gottes Weisung, auf Gottes Nähe, auf seine Stärkung und auf seine Kraft, hoffen. Und die erfahren dürfen: Er ist da und schenkt mir Zuversicht, Kraft und Orientierung.Kirchengemeinde Steinenberg – Pfarrer Stefan Nemesch

Gemeindeleben in der Corona-Krise

Liebe Gemeindeglieder,

die Corona-Krise und die in ihrer Folge getroffenen Maßnahmen von Bund, Land und Landeskirche  haben leider auch massive Auswirkungen auf unser Gemeindeleben.

1. Bis auf weiteres finden keine Veranstaltungen im Gemeindehaus statt.

2. Die regelmäßigen Veranstaltungen, Gruppen und Kreise der Kirchengemeinde sind bis auf weiteres abgesagt

3. Es finden bis auf weiteres KEINE Besuche durch ehrenamtliche MitarbeiterInnen mehr statt.

4. Hausbesuche durch Pfarrer finden nur auf ausdrücklichen Wunsch der Gemeindeglieder statt - um unnötige Übertragungsmöglichkeiten zu vermeiden.

5. Das Pfarramt ist für den Besucherverkehr wieder geöffnet. Mundschutz für Besucher und Mitarbeiter wird empfohlen. Bitte vorher Besuch telefonisch vereinbaren.

Pfarrer Stefan Nemesch steht für seelsorgerliche Gespräche zur Verfügung.

Sie erreichen Pfarrer Nemesch unter der Telefonnummer: 07183 6427

Geistliche Impulse

Mehrmals am Tag rufen die Glocken unserer Kirchen zum Gebet. Sie tun dies seit vielen Jahrhunderten. Das Läuten der Glocken kann eine Hilfe sein, gerade in diesen ungewohnten Zeiten. Wenn die Glocke zu hören ist, sind wir eingeladen, jeder für sich, aber in der Verbundenheit mit anderen Menschen, zusammen zu beten. Wir denken an die kranken Menschen und alle, die im medizinisch-pflegerischen Bereich, im öffentlichen Dienst, in den Familien und Nachbarschaften für Unterstützung und Hilfe sorgen.

Zu den gemäß Ihren örtlichen Traditionen bekannten Zeiten, zu denen die Glocken läuten, kommt nun eine weitere um 19:30 Uhr hinzu, auf die sich die evangelischen und katholischen Kirchen in Baden und Württemberg gemeinsam geeinigt haben. Aber es gibt auch noch andere Formen, die Verbundenheit untereinander zu pflegen: Die Evangelische Kirche Deutschland (EKD) lädt z. B. ein, jeden Abend um 19 Uhr, z. B. am offenen Fenster "Der Mond ist aufgegangen" (Text) zu singen und eine Kerze anzuzünden.

 

Gebete und Impulse

Mit den Liturgieblättern für ein Morgengebet, Mittagsgebet und Abendgebet möchten wir Ihnen eine Möglichkeit für Ihre Hausandacht anbieten, wenn die Kirchenglocken zum Gebet rufen.

Gottesdienste

"Du bist nicht allein" Unter diesem Motto bietet die Evang. Landeskirche eine Gottesdienst-Reihe an. Diese beginnt am 21. März und 22. März jeweils um 11 Uhr mit einem Gottesdienst mit Prälatin Gabriele Wulz.
Die Gottesdienste werden über die Sender Regio TV Bodensee, Regio TV Schwaben und Regio TV Stuttgart, im Kabelprogramm und auch über Satellit ausgestrahlt.

Gottesdienste der Evangelischen Kirchengemeinde Beutelsbach, sonntags 10 Uhr

Gottesdienste des Evangelischen Kirchenbezirks Waiblingen über Facebook, sonntags 10 Uhr. Auch wenn Sie nicht Nutzer von Facebook sind, können Sie den Gottesdienst miterleben. Klicken Sie unterhalb dem Button Konto erstellen auf jetzt nicht, dann funktioniert es.

Gottesdienst-Livestream vom Forum Schönblick, sonntags 10 Uhr

Informationen und Hilfestellungen

 

 

Informationen für Kinder und Jugendliche

Tipps für junge Leute von Evangelischen Jugendwerk Württemberg.

Jeden Tag um 10 Uhr werden eine Bastelidee, ein Spiel oder kreative Aufgaben und inhaltliche Impulse veröffentlicht: www.zuhauseumzehn.de

Angebote für Kinder
vom Evangelischen Medienhaus

Kirchliche Nachrichten vom 28. Mai bis 3. Juni 2020

Das Gemeindehaus ist für Veranstaltungen weiterhin gesperrt. Die regelmäßigen Veranstaltungen, Gruppen und Kreise der Kirchengemeinde sind deshalb bis auf weiteres abgesagt. Weitere Lockerungen zur Nutzung des Gemeindehauses sind durch die Behörden angezeigt. Es ist nun wieder möglich...

mehr